07) Warmtrockene Felsen < >

Sie gehören zu den wenigen von Natur aus
waldfreien Standorten. Das Mikroklima zeichnet
sich durch extreme Temperaturschwankungen
und Trockenheit aus. Nur Spezialisten können hier überleben. Die Hauptblütezeit ist im Frühjahr.

Felsenstandort - Größeres Bild   Man findet hier die Pfingstnel-
  ke
, den Blauschwingel und
  das Immergrüne Felsen-
  blümchen
 - ein Überbleibsel
  aus der Eiszeit, das schon im
  Februar blüht.
  Hauswurz
, Scharfer und
  Weißer Mauerpfeffer
  speichern Wasser in dickflei-
  schigen Blättern. 
  Letzterer dient dem seltenen   Apollofalter als Nahrung.

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Segelfalter und Schwalbenschwanz sieht man
an solch sonnigen Orten nicht selten flattern.
Im Gras zirpt die Rotflügelige Schnarrschrecke. Zwischen den Steinen hat die ungiftige Schling-
natter
ihr Versteck.


Junger Uhu - größeres Bild  In Nischen großer Felspartien
  nisten Uhu und Wanderfalke,
  zwei in  Deutschland sehr selten
  gewordene Vogelarten.

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Gefährdung :
  - Beschattung durch Gehölze und Bäume
    aus der Nachbarschaft
  - Klettersport
 
Schutz und Pflege:
  - Freistellen von Felspartien
  - Schaffen von Ruhezonen

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