02)  Die Geschichte des Wengleinpark < >

Carl Wenglein kaufte das Gelände 1930 mit dem
Ziel, ein naturbelassenes Refugium für seltene
Tier- und Pflanzenarten zu schaffen - in einer Zeit,
als der Naturschutzbegriff weltweit noch in den Kinderschuhen steckte.

Das "Vogelparadies" und Alpinum im schönen
Frankenlande entwickelte sich rasch zu einem überregional beliebten Ausflugsziel mit einer ähnlichen Anziehungskraft wie Rothenburg o.d.T.
oder Coburg. Ausflügler kamen in Sonderzügen
aus Nürnberg und von weiter her ins Hirschbachtal.
Bis ins Ausland erstreckte sich der Besucherkreis.
Blick aufs Pegnitztal - größeres Bild
Blick durch den Eingang des
Wenglein-Hauses auf das
Pegnitztal.
Im Vordergrund Verwalter
Stefan Schärtel
(Foto, 1933)
    > größer

Nach dem Tod von Carl Wenglein (1935) war das
Gelände für einige Jahre vom Verfall bedroht, bis
es schließlich auf drängen des damaligen Landrats Michael Roiger 1966 durch den Bund Naturschutz aufgekauft wurde. Seit 1976 betreut die Orts-
gruppe Hersbrucker Land den Wengleinpark.

1987 wurde das "Naturschutzzentrum Wenglein-
park" eröffnet mit Büro im Hersbrucker Wassertor.

Seit 1994 ist es eine offizielle Umweltstation des
BN mit finanzieler Unterstützung durch den Bezirk
Mittelfranken und den Freistaat Bayern.
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