10) Wärmeliebende Hecken < >

Hecken sind vielgestaltige Gebüschbänder, Natur-
inseln innerhalb der Kulturlandschaft. Sie geben vielen Tier- und Pflanzenarten Unterschlupf und Lebensraum. Dem Menschen dienen sie als Wind-
und Erosionsschutz, als Lieferant von Früchten
wie Schlehen und Hagebutten sowie von Brenn-
holz. Als Pflege müssen sie alle 10 - 15 Jahre auf Stock gesetzt (zurückgeschnitten) werden, um den Strauchcharakter zu erhalten. Heute fallen immer mehr Hecken der Flurbereinigung oder der Rationalisierung von Betrieben zum Opfer.

Weicher Hohlzahn - Größeres Bild  Häufig anzutreffende Sträucher sind
 Schlehe, Liguster, Hartriegel,
 Hundsrose, Berberitze, Weiß-
 dorn
, Kornelkirsche  usw.
 Im vorgelagerten Kräutersaum gedei-
 hen Taubnessel, Zickzackklee
 und Weicher Hohlzahn (> größer)
.

Neuntöter - größeres Bild  Mehr als 1000 Tierarten finden in  Hecken Lebensraum: Nestkäfer,
 Bock- und Prachtkäfer, Schnecken
 Siebenschläfer, sowie zahlreiche
 Singvögel wie Dorngrasmücke
 und Neuntöter (> größer)


Gefährdung :
  - Überalterung mangels Nutzung
  - Entfernung durch Abschieben oder Abbrennen
  - Ablagerung von Müll, Schutt etc.
 
Schutz und Pflege:
  - Abschnittsweiser Rückschnitt alle 10-15 Jahre

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